Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe

„Erasmus+“ in der Altenpflege- und Physiotherapieausbildung

Das neue Förderprogramm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport heißt seit Beginn 2014 „Erasmus+“. Es bietet vielfältige Möglichkeiten europaweit miteinander, voneinander und übereinander zu lernen und neue Ideen zu entwickeln. Wir können die Chance nutzen, mobil zu bleiben, Offenheit zu bewahren und über den Tellerrand nach Europa zu blicken. Insbesondere im Bereich von Ausbildung und Erwachsenenbildung schafft das Programm einen Raum für gegenseitiges, grenzüberschreitendes Lernen und treibt in Deutschland die Internationalisierung der beruflichen Bildung voran. Die Mobilität in Europa fördert nicht nur die fachlichen Fähigkeiten der Teilnehmer, sondern auch die sozialen Kompetenzen, die Beschäftigungsfähigkeit und die Persönlichkeitsentwicklung. Die durch den Lernaufenthalt entstehenden individuellen Kosten werden über das „Erasmus+“-Programm im Rahmen einer länderspezifischen Pauschale unterstützt. Die Organisation der Mobilität wird durch die AGS und den Kooperationsschulen in Dänemark und Polen  durchgeführt. Weitere Informationen unter www.na-bibb.de.

Transparenz in der Europäischen Altenpflege durch Lernpartnerschaften

Laufzeit: 01.Juni 2014 bis Mai 2016

Dieses Projekt richtet sich an die Ausbildungsverantwortlichen: Dozenten/Kursleitungen der AGS sowie die Praxisanleiter und weitere an der Ausbildung interessierte Personen der kooperierenden Einrichtungen und Unternehmen des Gesundheits- und Pflegebereiches. Kooperationsschule der AGS ist die polnische Schule „Wojewodzki Zespol Szkol Policealnych Nr. 2“ in Danzig, Polen. Der Lernaufenthalt wird sieben Tage dauern und in Absprache mit den polnischen Verantwortlichen geplant und durchgeführt (www.medyk.gda.pl).
Im Mittelpunkt der Lernmobilität steht auch hier der bilaterale Abgleich der beiden Ausbildungssysteme für Gesundheits- und Pflegeberufe, die Qualifizierung des Bildungspersonals und der Ausbildenden und die Versorgung von älteren und pflegebedürftigen Menschen.

Praxisdialoge in der europäischen Pflege (PeP)

Laufzeit: 01.06.2015 - 31.05.2017

Kurzbeschreibung: Über das durch "Erasmus +" geförderte Mobilitätsprojekt "Praxisdialoge in der europäischen Pflege" (PeP) sammeln die Projektteilnehmer mittels eines Lernaufenthalts in Polen, Dänemark oder Lettland wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen über die Ausbildungs- und Arbeitssituation in unseren europäischen Nachbarländern.  Projektteilnehmer können sein: Auszubildende der Altenpflege und deren verantwortliche Ausbilder, Praxisanleiter sowie Dozenten und Personalverantwortliche mit Bezug zur Pflegebranche.

Projektziel: Kennenlernen der jeweiligen Ausbildungs- und Arbeitssituation in der Pflege in den jeweiligen Ländern

Partnerländer: Polen, Lettland, Dänemark

Beschreibung: Europa wird unwiderruflich älter und völlig neue soziale Wirklichkeiten stehen bevor. Insbesondere der Pflege- und Gesundheitsbereich spürt schon heute die Folgen des demografischen Wandels: Die steigende Nachfrage nach Vesorgungs- und Pflegedienstleistungen macht sich insbesonere in den ländlichen Regionen bemerkbar - bei gleichzeitig zunehmenden Fachkräftemangel. Über Ausbildungsoffensiven wird bereits versucht, die sogenannte "stille Reserve" für eine Ausbildung im Pflegebereich zu gewinnen. Eine weitere Möglichkeit, dem Fachkräftemangel zu begegnen, ist die Integration von Pflegekräften aus unseren europäischen Nachbarländern. Nicht vergleichbare Ausbildungsformen in den einzelnen Ländern, sprachliche, kulturelle und soziale Unterschiede stehen dieser Form der Fachkräftegewinnung bisher jedoch im Wege. Diese Barrieren gilt es abzubauen! Und genau hier setzt das Projekt PeP an.

Ziel des Mobilitätsprojektes PeP ist es, mit Auszubildenden,  Kursleitern und Dozenten der Ausbildungsschulen, Praxisanleitern und Personalverantwortlichen der Pflegebetriebe in den beteiligten Ländern Polen, Lettland und Dänemark in einen Praxis-Dialog zu treten und die jeweiligen Ausbildungs- und Arbeitssituationen in der Pflege kennenzulernen. Die gesammelten Erfahrungen führen bei den Projektteilnehmern zu fachlichen, sprachlichen und kultursensiblen Impulsen, die für zukünftige Integrationskonzepte von entscheidender Bedeutung sind.

Projektpartner

Dänemark: Sozial- und Gesundheitsschule Fredericia
Social- og sundhedsskolen Fredericia Vejle Horsens
6. Julivej 67
7000 Fredericia

Direktorin Hanne Elisabeth Helleshoj
Projektleitung: Rikke Fisker Cristensen

Polen: Medizinische Schule Groß-Zlotow
Policealna Szkola Medyczna
Universytecka 6 Radawnica
Zlotow
OL 41 Wielkopolskie
 
Direktorin:  Barbara Mincewicz
Projektleitung: Magdalena Przybyla – Malek

Lettland: Hochschule für Medizin, Daugavplis
Daugavpils Medical College
Warshavas 26 a
LV 5404 Daugavpils
 
Direktorin: Livia Jankowska
Projektleitung Inara Krutkramele

Gefördert durch:

Weitere Informationen zu den Projekten und zur Teilnahme:
Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe (AGS)
Langer Peter 27 b, 25524 Itzehoe
Friederike Netzow
Tel.: 04821 – 7702 578
E-Mail: friederike.netzow@ags-sh.de